Cottbus (Choséduz), Oberkirche Sankt Nikolai
Eule, 1984

Der Marktplatz. Hinter dem Marktplatz die St. Nikolaikirche

Die Registerschalter

Einzelheit vom Photo links.... einige Pedalregister

Die neue Orgel ist ein Jubiläumswerk. Sie entstand 1984 als der fünfhundertste Orgelbau des Bautzener Betriebes Eule. Das Werk zeichnet sich durch Klangbreite und vielfältige Differenzierungsmöglich- keiten aus. Es hat drei Manuale, ein Pedal und eine elektrische Registrieranlage mit 50 Registern. Das Instrument wurde in einen Orgelprospekt eingebaut, der sich schon seit 1975 in der Kirche befand und aus der 1906 abgebrochenen Nikolaikirche in Hainichen/Sachsen stammt. Die Orgel dort kam aus der Werkstatt Gottfried Silbermanns und ist 1759 von dessen Nachfolgern (J.G. Schön und A.G. Oehme) errichtet worden. Für die Orgel in der Cottbuser Nikolaikirche sind einige Vorgängerinnen bekannt:
1581 - Johann Lange aus Camenz
1892 - Sauer; 1912 Erweiterungsbau durch Heinze
April 1945 zerstört

 

Disposition der Eule-Orgel 1984:

Hauptwerk: (C-a3) Schwellwerk: (C-a3) Brustwerk: (C-a3) Pedal: (C-f1) Spielhilfen:
Pommer 16 Stillgedackt 16 Holzgedackt 8 Prinzipalbaß 16 32fache Setzerkomb.
Prinzipal 8 Spitzprinzipal 8 Quintadena 8 Subbaß 16 stufenlose Tremulant
Rohrflöte 8 Koppelflöte 8 Prinzipal 4 Quintbaß 10 2/3 Zungeneinzelabsteller
Oktave 4 Salizional 8 Rohrflöte 4 Oktavbaß 8 Registerwalze
Spitzflöte 4 Schwebung 8 Oktave 2 Gedacktbaß 8 Schweller
Quinte 2 2/3 Oktave 4 Spitzquinte 1 1/3 Choralbaß 4 Pistons
Oktave 2 Blockflöte 4 Septime 1 1/7 Pommer 4 Koppeln:
Nachthorn 2 Nasat 2 2/3 Sesquialter 2f Rohrpfeife 2 III-II, III-I, II-I,
Cornett 3-5f Spitzoktave 2 Zimbel 3f Rauschpfeife 4f III-P, II-P, I-P
Großmixtur 4-5f Terz 1 3/5 Rohrschalmei 8 Posaune 16
Kleinmixtur 3-4f Quinte 1 1/3 Tremulant Trompete 8
Fagott 16 Sifflöte 1 Clairon 4
Trompete 8 Prinzipal Mixtur 4-5f Tremulant Kleinpedal
Spillregal 16
Cromorne 8
Tremulant

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