Handorf-Langenberg, Sankt Barbarakirche
   
   

   
   

Foto's: Dennis Wubs © 2013

   
   

Im Jahr 1969 stellte der Langenberger Organist Walter Richter eine kleine Orgel auf, die er aus Altbeständen der Holdorfer Orgel (→ Nr. 407) selbst zusammenbaute. Wenige Jahre später wurde ein Elektronium angeschafft, das zunächst auf der Empore stand und dann unten in der Nähe des Altarraumes Aufstellung fand. 1995 erhielt die St.-Barbara-Kirche die gebrauchte Orgel aus St. Josef in Lohne. Der Orgelbauer Christian Lobback stellte das 1985 von Orgelbau Alfred Führer (Wilhelmshaven) in Lohne erbaute Instrument in Handorf-Langenberg auf. Martin Cladders (Badbergen) reparierte die Orgel 1999; 2003 wurde sich durch Orgelbau Führer gereinigt und nachintoniert. Das Orgelgehäuse ist asymmetrisch aufgeteilt: das rechte größte Pfeifenfeld mit etwas vorgesetztem Orgelfuß beherbergt das Pedalwerk. Hinter den drei kleineren Pfeifenfeldern auf der linken Seite steht das Hauptwerk. Die Gehäuseteile sind im Innern allerdings nicht voneinander getrennt. Unter dem Hauptwerk ist die Spielanlage eingebaut. Das Rückpositiv mit ebenfalls drei Pfeifenfeldern steht in der Emporenbrüstung. Architektonisch prägendes Merkmal sind die Linien der oberen Gehäuseabschlüsse und der Labienverläufe. In der Spielanlage befinden sich die Registerzüge an beiden Seiten. Die Koppeln sind über Hakentritte zu schalten. Das Hauptwerk ist mit dem Obermanual verbunden.

   
   
I. Rückpositiv C-g'''   II. Hauptwerk C-g'''   Pedal C-f'  
Violflöte 8' Quintade 16' Subbass 16'
Gedackt 8' Prinzipal 8' Prinzipalbass 8'
Prinzipal 4' Rohrflöte 8' Pommer 8'
Blockflöte 4' Oktave 4' Choralbass 4'
Flachflöte 2' Quinte 2 2/3' Rauschpfeife 3f   (2')
Quinte 1 1/3' Oktav 2' Posaune 16'
Scharff 3f. (2/3') Mixtur 4f - 5f HW an Ped.  
Krummhorn 8' Trompete 8' RP an Ped.  
    RP an HW      
   
   

Home
Terug naar vorige pagina / to last page / Zurück