Ottmannshausen, Dorfkirche

Foto’s: © Viola-Bianka Kießling

2. Westempore
1867 Karl August Witzmann/ Adam Eifert (Stadtilm)
Orgelabnahme durch Johann Gottlob Töpfer
„Nach dem Vorstehenden kann gesagt werden, dass H. Witzmann aus Stadtilm und sein Gehilfe Eifert ein in allen Theilen wohlgelungenes Orgelwerk hergestellt haben und daß sich besonders Herr Eifert bei der Ausführung deßelben als ein denkender, geschickter und uneigennütziger Arbeiter gezeigt hat, welcher mit Grund zu weitern Unternehmungen dieser Art empfohlen werden kann.“ (J.G. Töpfer)

14 Zug – Register (gedrechselte, schwarze Manubrien/ weiße Porzellanplättchen/ Goldrand/ schwarze Schrift)
6 gespundene Schleifladen in C und Cis geteilt. mechanische Ton- und Registertraktur

Quellen:
Kostenvoranschlag Schönefeld
Orgelgutachten Klaus Rilke
Orgelkalender 1996
Tacke, Hans-Christian: Johann Gottlob Töpfer, Kassel 2002
URANIA, Musikzeitschrift für Orgel- und Harmoniumsspiel, Erfurt 1844-1911, Heft 24, 1867; im Besitz der „Universitäts- und Landsbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle/S.“

Die Disposition:

Hauptwerk: (C-f3)
Principal 8
Bordun 16
Hohlflöte 8
Viola di Gamba 8
Octave 4 (Schild fehlt)
Quinta 3 (andere Schrift, kaum lesbar)
Octave 2 (Schild fehlt)
Mixtur 3f 2’
Oberwerk: (C-f3)
Geigenprincipal 8
Lieblich Gedackt 8
Flauto dolce 4

Manualkoppel
Pedalkoppel

Pedal: (C-d1)
Subbass 16
Quintatönbass 16
Octavenbass 8

Speelhulpen:
Calcant