Vionnaz, Église Notre-Dame-d’Assomption

Foto’s: Bram Luteyn © 2019

1811Bau einer Orgel durch Orgelbauer Johann Baptist Carlen, Naters, mit 11 Registern auf einem Manual und Pedal. Manual und Pedal haben kurze unterste Oktaven.1903Versetzung der Orgel in die neue Kirche durch Conrad Carlen und Georges Abbey, Glis(Brig). Gleichzeitig wurde ein zweites Manual eingebaut, die kurzen Oktaven ergänzt und die Disposition verändert. Die Orgel hatte danach 12 Register auf 2 Manualen und Pedal.1930Revision durch Orgelbau Carlen, Glis(Brig).1950(ca.) Einbau eines elektrischen Ventilators für die Winderzeugung.1967Es wurden Heizungskanäle im Boden der Empore unter der Orgel hindurch verlegt. Zu jener Zeit dachte Niemand an Isolation, was sich rasch auf die Orgel auswirkte.1989Restaurierung und Wiederherstellung des Zustandes von 1811, inkl. kurzen Oktaven durch Orgelbau Hans J. Füglister, Grimisuat. Das zweite Manual wurde wieder entfernt, die Spielnische erneuert, die Disposition rekonstruiert und Gehäuse und Prospekt restauriert.2011Revision im Hinblick auf die 200-Jahr Feier durch Orgelbau Füglister, Grimisuat.

Dispositie:

Manual I: C – g3, kurze Oktave Montre 8′, Flûte 8′, Bourdon 8′, Octave 4′, Flûte 4′, Nazard 2 2/3′, Superoctave 2′, Tiere 1 3/5 ‘, Quinte 1 1/3 ‘Fourniture 1 ‘
Pedal: C – f1, kurze Oktave Soubasse 16’Koppeln, Spielhilfen: -Pedalkoppel I – P