Foto’s: Jan Poot & Koen van Andel© 2002/2015
Auf der Orgelempore mit ihrem Säulenvorbau befindet sich eine Barockorgel, deren Erbauer unbekannt ist. Das mittlere Gehäuse stammt aus der Zeit um 1739. Das Instrument wurde jedoch 1847 von Joseph Seyberth grundlegend modifiziert und mit einem freistehenden Spieltisch ausgestattet. Beide Seitenflügel stammen ebenfalls aus dieser Zeit. Die Orgel wurde 1989 vom Orgelbaumeister Gerhard Hradetzky grundlegend renoviert. Dabei wurde die Physharmonica rekonstruiert. Die Klaviaturen wurden ebenfalls erneuert und die gebrochene Oktave chromatisch ausgebaut. Die Tasten Cis und Dis betätigen die Töne cis° und dis°.
- Im Spieltisch angelegt.
- Kurze Oktave; Tonumfang des Pfeifenwerks:C-H.
Dispositie:
HAUPTWERK: Quintatön 16′, Bordun 16′, Prinzipal 8′, Coppel 8′, Hohlflöte 8′, Viola da Gamba 8′, Oktav 4′, Spitzflöte 4′, Flöte 4′, Quint 2 2/3′, Oktav 2′, Mixtur Maior 2-3 fach (2 2/3′), Mixtur Minor 2-3 fach (1 1/3′).
OBERWERK: Coppel 8′, Gamba 8′, Flöte 4′, Rohrflöte 4′, Oktav 2′, Mixtur 3 fach (2′).
PEDAL: Prinzipalbaß 16′, Subbaß 16′, Oktavbaß 8′, Gedacktbaß 8′, Violonbaß 8′, Cello 8′, Quintbaß 5 1/3′, Oktavbaß 4′, Cornettbaß 4 fach (4′), Posaune 16′, Posaune 8′.
KOPPELINGEN: Manualschiebekoppel, Pedalkoppel.
SPEELHULPEN: Sperrventil für die Pedalzungen, Metallhebel für die Einschaltung der Physharmonica.


